17–25/11/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

Josip Novosel

"CV Paintings"

Eröffnung: Freitag 17.11.2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, 1020 Wien

BÜRO WELTAUSSTELLUNG Stiege 1 / Mezzanin

Öffnungszeiten: 

Mo–Fr 14.00–18.00
& nach Vereinbarung: office@artfoundation.at


 

11–25/11/2017
GALERIE KUNSTBUERO

MEGAN FRANCIS

SULLIVAN

La bâtarde

Opening reception: Saturday 11.11.2018, 6–9 pm

Ausstellungsort: 

Schadekgasse 6-8, 1060 Wien

SCHAULAGER / KUNSTBUERO

Öffnungszeiten: 

Mo–Fr 15.00–19.30
& nach Vereinbarung


 

N O U S M O U L E S 
℅ KUNST­BUE­RO / SCHAU­LA­GER
Scha­dek­gas­se 6-8 / 1060 Wien 
Robert Müller: mail@nousmoules.net 
www.nousmoules.net

 

20/10–30/11/2017
KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ

DIAMANTEN

Verlängert bis 30.11.2017

mit Werken von ERWIN BOHATSCH, HERBERT BRANDL, IVICA CAPAN, ADAM DONOVAN, JEANETTE HAYES, SAM ROLFES, SILVO ŠARIĆ, IV TOSHAIN, SIGRID ZOBL.

Eröffnung: Donnerstag 19.10.2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, A-1020 Wien

KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ Hof 2

Öffnungszeiten: 

Mi–Fr 16.00–18.00
& nach Vereinbarung 004368181939710


DIAMANTEN 
20.10.–17.11.2017
Eröffnung: 19.10.2017, 19 Uhr

Kuratiert von Electronic Relationships 
mit Werken von Erwin Bohatsch, Wien. Herbert Brandl, Wien. IVICA CAPAN, Wien. Adam Donovan, Zürich. Jeanette Hayes, New York. Sam Rolfes, New York. Silvo Šarić, Vodnjan. Iv Toshain, Wien. Sigrid Zobl, Innsbruck. 

 

Diamanten sind Kristalle des Kohlenstoffs.

Durch spezielle Anordnung der Atome im Kristall entstehen die besonderen Eigenschaften des Diamanten. Er wird mit Reichtum und Licht assoziiert und ist der härteste in der Natur vorkommende Stoff.

Licht ist eines der wichtigsten Themen der Kunst. Oft hört man: Ohne Licht keine Kunst, richtiger wäre es: Ohne Licht kein Sehen.

Licht in der Kunst ist auf vielfältige Weise interessant, und die Bildende Kunst beschäftigt sich schon immer ganz besonders mit dem Sehen.

Diamanten und Kunst haben auch eine weitere Gemeinsamkeit, die der Repräsentation. Außerdem sind sie beide sowohl gewöhnlich wie auch wertvoll. Das wird in beiden Fällen durch besondere Behandlung und Präsentation unter speziellen Bedingungen betont.

Wie bei Diamanten und anderen Kristallen in der Schmuck- und Modeindustrie ist auch bei der Kunst und im Kunstbetrieb Glanz ein wichtiges Merkmal. Etwas, manchmal viel davon, färbt auf KünstlerInnen ab.

Ein schöner Vergleich ist es auch, die künstlerische Arbeit als eine, die Ordnung aus Gewöhnlichem schafft, zu bezeichnen, wie es beim Diamanten und Kohlenstoffatom der Fall ist.

Die teilnehmenden KünstlerInnen beschäftigen sich in ihrer Arbeit mit diesen Themen, Licht und Repräsentation, in klassischen oder medialen Räumen, in Bezug auf formale Aspekte der jeweiligen Kunstform, die zeitgenössische Kunst, die Kunstszene, die Medien oder auch der eigenen Person.

Kristalle in den Bildschirmen von digitalen Geräten sind flüssig, wohl gut passend zur der Welt, die in allen ihren Aspekten in Bewegung zu sein scheint.

Ausstellungsidee und Text von: Ivica Capan, Electronic Relationships.


Wir bedanken uns für die Unterstützung bei BKA:Österreich, Stadt Wien und Familie Willmann.

31/10/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

Büro Halloween

From Dusk Till Dawn

mit Club Fortuna, Michael Fischer, Johann Neumeister, Albert Mayr, Blood Core & DJ Rade Maus, Schmuckes Maedchen, Cosmic Clara

Dienstag, 31.10.2017, 20:00 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, A-1020 Wien

BÜRO WELTAUSSTELLUNG Stiege 1 / Mezzanin 

Öffnungszeiten: 

Mo–Fr 14.00–18.00
& nach Ver­ein­ba­rung


14–28/10/2017
GALERIE KUNSTBUERO

Sasha Pirker

Moi?

mit "Krazy Kat & Ignatz" von Adnan Balcinovic

Eröffnung: 14.10.2017, 19 Uhr

FINISSAGE: Samstag 28.10.2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Schadekgasse 6–8, 1060 Wien

GALERIE KUNSTBUERO

Öffnungszeiten: 

Mi–Do 15.00–18:00 Uhr und nach Vereinbarung +43 699 15231349

Sasha Pirker, identical (Filmstill)
Sasha Pirker, identical (Filmstill)

SASHA PIRKER
MOI?
14.–28.10.2017

- „100 untitled birds“, Synchrotron Radierung auf Zerkall Bütten 350g/m, je 45 x 64 cm, 2016, Ed. 5+1, Druck: Tomas Eller
- „identical“, 4 min., Ton, A/USA 2017, engl OV (Ausstellungsversion)
- „Pilot“, Raumintervention, Holz, 2017

Die Chinati Foundation in Marfa, Texas liegt inmitten einer Durchzugsroute für Zugvögel. Hunderte Tauben prallen jährlich gegen die vollverglasten Längsseiten von Donald Judd’s Artillery Sheds, in denen die berühmten „100 untitled works in mill aluminium“ ausgestellt sind. Die weißen Formen, die Pirker in ihren Radierungen zeigt, sind die Fettabdrücke der Vögel beim Aufprall auf das Glas. Es ist der Abdruck eines Lebewesens im Moment seines Sterbens, die unmittelbare Einschreibung des Todes auf dem Sichtschutz der Kunst. Die Abdrücke wirken wie Negative, sind aber Positive, die durch ein aufwendiges Druckverfahren den auratischen Charakter einer alten Druckgraphik erhalten haben. (...) Jeder Abdruck kündigt per definitionem auch immer von einer Abwesenheit, von einem Gewesen-Sein. Distanz und Nähe, Absenz und Präsenz, Spur und Leere stehen in einem dichotomatischen Verhältnis, das die Werke entscheidend prägt. Es sind Gedächtnisbilder, die von einer Anwesenheit erzählen – von der unbeschwerten Leichtigkeit des Fluges – die jäh endete.

Die ultimative Abwesenheitserfahrung ist natürlich der Tod. Roland Barthes gelangt in seinem Text

“Die helle Kammer”, der mit einer phänomenologischen Betrachtung der Fotografie beginnt und mit einer Theorie der Trauer endet, zu der Erkenntnis, daß am Grunde des bildhaften Todes sein eigener Tod eingeschrieben ist. “Zwischen diesen beiden bleibt nichts als das Warten; mein einziger Rückhalt ist diese Ironie: darüber zu sprechen, daß es “nichts zu sagen gibt.” (Roland Barthes, Über mich selbst, München 1978, S.103)

Mit dem Wechselspiel von Verbergen und Offenbaren spielt das Video identical nicht nur mit der Erwartungshaltung der Betrachter/innen, sondern verweist mit dem Bild des Vorhangs auch auf den wahrscheinlich bekanntesten Wettstreit der Kunstgeschichte. Plinius berichtet in seiner naturalis historia, dass Zeuxis im Wettstreit mit Parrhasios so naturgetreue Trauben malte, dass Vögel herbeiflogen, um an ihnen zu picken. Parrhasios präsentierte seinem Rivalen daraufhin ein Gemälde mit einem leinernen Vorhang. Als Zeuxis ungeduldig bat, diesen beiseite zu schieben, um endlich das sich vermeintlich dahinter befindende Bild zu betrachten, offenbarte Parrhasios ihm, dass der Vorhang nur gemalt war. Hatte es Zeuxis geschafft, Tiere zu täuschen, so war es Parrhasios gelungen, das geschulte Künstlerauge selbst in die Irre zu führen. Wenn man einen Menschen täuschen will, braucht man ihm nur das Bild eines Vorhangs vor Augen zu halten, das heißt das Bild von etwas, jenseits dessen er zu sehen verlangt“, schreibt Lacan in Anspielung an die antike Legende. Identical ist ein Film, der nicht nur die Imagination der Betrachtenden aktiviert, sondern philosophische Fragen zur Raumwahrnehmung stellt und durch das Bild des Vorhangs den Akt des Zeigens selbst inszeniert. (Text: Roman Grabner, Kunsthaus Graz)

Adnan Balcinovic
Krazy & Ignatz

- ”April 23rd, 1916”, “May 28th, 1916”, “July 16th, 1916”, C-Print auf Papier, 42x59cm, 2017, Ed. 1+1

Das Material für diese Arbeit sind ca.1500 Zeichnungen von “Krazy Kat” von George Herriman - zwischen 1916 und 1944 wöchentlich als ganzseitiges Comic in der Sonntagsausgabe New Yorker Evening Journals erschienen. Bei der Recherche über frühe serielle Produktionen von Zeichnungen fürs Kino im Rahmen meiner Arbeiten “Amazing” 2014 und “Krunch!” 2015 stieß ich auf dieses Comic. Seit 2 Jahren bearbeite ich die einzelnen Seiten, wobei der Fokus auf den Rahmen liegt.


Adnan Balcinovic, geboren 1980, studierte Architektur und Bildende Kunst (Video und Videoinstallation) an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 
Sasha Pirker, geboren 1969, unterrichtet seit 2006 an der Akademie der bildenden Künste Wien im Bereich Film und Kunst. Ihre Arbeiten werden in Werkschauen, auf Filmfestivals und Ausstellungen gezeigt und von sixpackfilm wien vertrieben. Seit 2015 betreibt sie gemeinsam mit Adnan Balcinovic den off-space SIZE MATTERS.   

www.sashapirker.com, www,adnanbalcinovic.eu, www.sizematters.club, www.sixpackfilm.com

 


SASHA PIRKER
MOI?
in der Ausstellungsreihe "moi non-moi"
Edition: Fragmente 
Andreas Fogarasi
Sofie Thorsen
Michael Part
Sasha Pirker

 

30/09/2017
GALERIE KUNSTBUERO

"ÜBER DIE GEFAHREN BEIM BEAMEN"

EDITION LAUNCH

Steffi Alte, Eva Seiler, Nikolaus Ruchnewitz & Verlag Danny Grassow

Eröffnung: Samstag 30.9.2017, 18–21 Uhr

Ausstellungsort: 

Schadekgasse 6-8, 1060 Wien

SCHAULAGER / KUNSTBUERO

Öffnungszeiten: 

Mo–Fr 15.00–19.30
& nach Vereinbarung


 

S: ja 
aber 
also
ich mein aber eigentlich muss man ja dann fragen
gibt es überhaupt eine seele
also bevor man fragt
kann man überhaupt beamen
muss man eigentlich
und dann ist man so bei religion
und so gott
und also eben mit den transkriptionsfehlern
also und der fliege
und
ähm
wenn sich das dann vermischt
und dann hat man ja aber nicht mehr die eigenen erinnerungen sondern die erinnerungen der fliege dann...
E: ja 
S:...aber das ist ja dann interessant...
E: ob man die dann überhaupt unterscheiden kann, 
also 
ob man das dann selber auch interessant findet 

 

über die Gefahren beim Beamen

Ausgehend von den Überresten der beiden Performances:  

über die Gefahren beim Beamen (2010) und es ist Zeit wir müssen den Präsidenten anrufen (2011)

eine Edition von Steffi Alte, Eva Seiler und Nikolaus Ruchnewitz.

www.danny-grassow.com

 

 

N O U S M O U L E S ℅ KUNSTBUERO / SCHAULAGER
www.nousmoules.net
Schadekgasse 6-8 / 1060 Wien 
mail@nousmoules.net 

 

21/09–12/10/2017
KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ

Richard Klammer & Niko Sturm

sud 2

Eröffnung: Donnerstag 21.9.2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstrasse 42 / Hof 2 rechts

Öffnungszeiten: 

Während der performances

und nach Vereinbarung +43 681 81939710

Ausstellungsplakat
Ausstellungsplakat

 

Ausstellung RICHARD KLAMMER & NIKO STURM
bis 12. Oktober 2017

Eröffnung: 21.9.2017,  19 Uhr

während der Eröffnung Musik von Talltone.extdt

 

 

 

 

 

18–24/09/2017
GALERIE KUNSTBUERO
PARALLEL VIENNA – Wiener Art Foundation

LUIZA MARGAN

at Parallel Vienna 2017

Eröffnung: Dienstag 19.9.2017

Ausstellungsort: 

PARALLEL Vienna 2017

Schnirchgasse 9a
1030 Wien 

 

Öffnungszeiten: 

Dienstag 19.9., 18:00–22:00 Uhr opening
Mittwoch 20.9., 15:00–23:00 Uhr
Donnerstag 21.9. und Freitag 22.9., 12:00–20:00 Uhr
Samstag 23.9. und Sonntag 24.9., 11:00–19:00 Uhr

 

Installationsansicht, Ausstellung LUIZA MARGAN, galerie kunstbuero @Parallel Vienna 2017
Installationsansicht, Ausstellung LUIZA MARGAN, galerie kunstbuero @Parallel Vienna 2017

19–24/09/2017
PARALLEL VIENNA – Wiener Art Foundation
Wiener Art Foundation features

Boys don't cry

CHRISTIAN EISENBERGER MARCUS GEIGER FRANZ GRAF BEGI GUGGENHEIM MICHAEL LUKAS CONSTANTIN LUSER JOHANN NEUMEISTER PANOS PAPADOPOULOS RADE PETRASEVIC CHRISTIAN ROSA ALEX RUTHNER HANS WEIGAND HERWIG WEISER ERWIN WURM

Kuratiert von Stefan Bidner

Erdgeschoss: E 08

Eröffnung: Dienstag 19.9.2017, 18:00 Uhr

Ausstellungsort: 

PARALLEL Vienna 2017

Schnirchgasse 9a
1030 Wien 

 

Öffnungszeiten: 

Dienstag 19.9., 18:00–22:00 Uhr opening
Mittwoch 20.9., 15:00–23:00 Uhr
Donnerstag 21.9. und Freitag 22.9., 12:00–20:00 Uhr
Samstag 23.9. und Sonntag 24.9., 11:00–19:00 Uhr

 

Ausstellungsplakat
Ausstellungsplakat

 

weiters zu sehen:
Editionen Wiener Art Foundation, 2010–2017

HANS SCHABUS - artist book IMPERATOR & Unikatarbeit "Blinder Spiegel"
CONSTANTIN LUSER - artist book & Radierung "Fruchtfleisch"
BEGI GUGGENHEIM - artist book & Radierung "Lunar Object"
ANDY HOPE 1930 - artist book & Radierung "PREQUEL - EQUAL"
ALEX RUTHNER - artist book IZ US & Radierung "Louis Vuitton"
MARTIN GRANDITS - Unikatarbeiten „Nur Bares ist Wahres“, 
KERSTIN VON GABAIN - artist book & Radierung "Batman"
ER­WIN WURM  - artist book & Radierung "One Mi­nu­te For Ever"
OSWALD OBERHUBER - artist book & Radierung 
MARCUS GEIGER  - artist book, 5erSerie Zeichnungen Archiv 
FRANZ WEST Edition „Quasimodo“

19–24/09/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG
PARALLEL VIENNA – Wiener Art Foundation

Martin Grandits & Erwin Wurm

1. Stock, Raum 101

Eröffnung: Dienstag 19.9.2017, 18:00 Uhr

Ausstellungsort: 

PARALLEL Vienna 2017

Schnirchgasse 9a
1030 Wien 

 

Öffnungszeiten: 

Dienstag 19.9., 18:00–22:00 Uhr opening
Mittwoch 20.9., 15:00–23:00 Uhr
Donnerstag 21.9. und Freitag 22.9., 12:00–20:00 Uhr
Samstag 23.9. und Sonntag 24.9., 11:00–19:00 Uhr

 

MARTIN GRANDITS, OT,  Beton lackiert 20 x 6 x 5 cm, 2017
MARTIN GRANDITS, OT, Beton lackiert 20 x 6 x 5 cm, 2017

13/09–15/10/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

HANS SCHABUS

"Bergfahrt für Talfahrt"

Eröffnung: 12.9.2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, 1020 Wien

BÜRO WELTAUSSTELLUNG Stiege 1 / Mezzanin

Öffnungszeiten: 

Mo–Fr 14.00–18.00
& nach Vereinbarung: office@artfoundation.at


 

Im Rahmen der Eröffnung:
Präsentation der Edition zur Ausstellung 

artist book, Imperator, 29,7 x 21 cm, 2017, Auflage 150 Stück
samt
Unikatarbeit, Blinder Spiegel, Teerpappe, Bildhalter, 30 x 21 cm, 2017, Auflage 50 Stück

 

18/08–08/09/2017
GALERIE KUNSTBUERO

Michael Part

Untitled (Camera Matteotti, 2015–2017)

Eröffnung: Donnerstag 17.8.2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Schadekgasse 6–8, 1060 Wien

GALERIE KUNSTBUERO

Öffnungszeiten: 

Mi–Do 15.00–18:00 Uhr und nach Vereinbarung +43 699 15231349


www.cameramatteotti.com

Mit Ausstellungen von Johanna Magdalena Guggenberger, Marcin Zarzeka, Jonathan Penca, Amelie Zadeh, The Meeting und Philipp Fleischmann. 

 

Eröffnung/Opening 
Donnerstag, 17. August 2017, 19:00 Uhr

Thursday, 17 August, 7 pm

 

galerie kunstbuero 
Schadekgasse 6
1060 Wien
Mi - Do 15 - 18 Uhr
und nach Vereinbarung: +4369915231349
 

In der Ausstellungsreihe "moi non-moi"
Edition: Fragmente 

 

13–30/07/2017
GALERIE KUNSTBUERO

Sofie Thorsen

"Appeared After Rain"

Eröffnung: Mittwoch 12. Juli, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Schadekgasse 6–8, 1060 Wien

GALERIE KUNSTBUERO

Öffnungszeiten: 

Mi–Do 15.00–18:00 Uhr und nach Vereinbarung +43 699 15231349

 

Precious Things, 2017
Precious Things, 2017

 

Er­öff­nung/​Opening 

Sofie Thorsen
APPEARED AFTER RAIN

Mitt­woch, 12. Juli, 19 Uhr

Ausgehend von spezifischen geografisch wie historisch verankerten Gegebenheiten reflektiert Sofie Thorsen in ihren Arbeiten über eine Strategie der künstlerischen Aneignung und Überformung vorgefundener Bilddokumente auf die Bedingungen von Sichtbarkeit an sich. Das was Gegenstand des Sehens werden kann, stets abhängig von kulturellen und politischen Faktoren sowie von medialen Dispositiven ist, zeigt die Künstlerin in ihrer neuesten Werkgruppe anhand des Phänomens illegaler Ausgrabungen an archäologischen Fundstätten in Nordirak auf. Basierend auf die Beobachtung, dass die illegal geborgenen und damit entkontextualisierten Kunstgegenstände in den Medien oder in spezifischen Internetforen momenthafte Sichtbarkeit erhalten, bevor sie der öffentlichen Wahrnehmung wieder entzogen werden ¬– sei es aufgrund ihrer Zirkulation auf dem Schwarzmarkt, oder ihrer Lagerung in Depots – reflektiert Thorsen in Precious Things Coming Out of the Ground dementsprechend auf die immer schon von gesellschaftspolitischen wie medienspezifischen Faktoren bestimmte Dialektik einer Präsenz und Absenz kultureller Objekte. 


Als Grundlage ihrer Installation dienen Sofie Thorsen Satellitenbilder der Ausgrabungsstätten, über die sie – gleich einer metonymischen Verschiebung – die untersuchten Lokalitäten in den Ausstellungsraum überführt. Auf dem Boden aufliegend gleichen die Satellitenfotografien zwar Sinnbildern eines panoptischen, dokumentarischen Blickes, ihre starke Vergrößerung rückt aber auch deren abstrakten Qualitäten und nicht dechiffrierbaren Strukturen in den Vordergrund. An dieser den Satellitenbildern inhärente Ambivalenz von Realitätsnähe und imaginärer Offenheit setzt Thorsen an, indem sie die auf den Fotografien ersichtlichen Knotenpunkte und Wegführungen – und damit die Spuren, welche die konkreten Ereignisse in den Raum eingeschrieben haben – in skulpturale Lineamente übersetzt, die zwischen einer verräumlichten Kartografie der Ausgrabungsstätten und rein abstrakten Zeichenformationen changieren. Eine vergleichbare Dialektik von konkreter Bezugnahme und Abstrahierung¬ – welche auf einer Metaebene stets auf Präsenzen und Absenzen im visuellen Feld verweist – prägt auch den spezifischen Umgang der Künstlerin mit den Fotografien der illegal ausgegrabenen Kunstgegenstände. Einerseits entfernt Thorsen die Objekte aus den vorgefundenen Bilddokumenten und adressiert über diese, auf den Satellitenfotografien platzierten Cut-Outs, das Verschwinden der Kunstobjekte aus ihrer spezifischen Lokalität ebenso wie aus der öffentlichen Wahrnehmung. Papierene skulpturale Formen, welche die Künstlerin auf den Stahlrohren ihrer Installation mäandern lässt, gleichen andererseits fernen Echos der verschollenen Kunstgegenstände. Sie verleihen den Artefakten eine indirekte Form der Präsenz, deren ephemerer Charakter nicht zuletzt über die bewusst gewählte Fragilität der Materialien hervorgehoben wird.


Stets generiert Sofie Thorsen über ihren spezifischen Umgang mit vorgefundenen visuellen Dokumenten somit ein Feld ambivalenter, zwischen abstrakter Zeichenhaftigkeit und objekthafter Präsenz schwankender Sichtbarkeiten. Gerade über die Betonung von Unschärfen, Leerstellen und Abwesendem gelingt es ihr die immer schon gegebene Vermitteltheit jeglicher Form der Realitätswahrnehmung sowie die damit verbundenen Verflechtungs- und Bedingungsverhältnisse von Kultur, Gesellschaft, Politik und Visualität hervorzustreichen.

 

In der Ausstellungsreihe "moi non-moi"
Edition: Fragmente
Andreas Fogarasi 21/06 - 08/07
Sofie Thorsen 12/07 -  30/07
Michael Part....
Sasha Pirker....

Ga­le­rie kunst­bue­ro 
Scha­dek­gas­se 6
1060 Wien
Mittwoch–Donnerstag 15–18 Uhr
und nach Vereinbarung: +4369915231349
 

 

 

12–31/07/2017
KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ

BLUE BAYOU

Nino Sakandelidze

Jürgen Kleft

Eröffnung: Dienstag 11.7.2017, 19:00 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, A-1020 Wien

KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ Hof 2

Öffnungszeiten: 

Mi–Fr 16.00–18.00
& nach Vereinbarung 004368181939710


 

BLUE BAYOU
Nino Sakandelidze
Jürgen Kleft
 

Eröffnung: 11.7.2017
Finissage: 23.8.2017
 

Meine Haare gleichen dem Moos das hier von den Bäumen hängt wie anderswo in der Welt die Blätter. Überhaupt verschwindet meine Gestalt  unaufhaltsam, mehr und mehr, im mich umgebend Sumpf. Die nasse Luft ist schwer, drischt in mich, erdrückt mich, verwäscht meine Konturen zu Schlieren. Form hat hier keine Bedeutung mehr, ich kann nicht mehr sagen wo ich bin, und ob ich es bin, ich kann es nur mehr erahnen. 

Es wäre verdammt nicht schlecht mein Kanu hier zu haben, ich hätte es nicht verheitzen sollen. Jetzt warte ich auf die Alligatoren – hier in den Blue Bayou.

 

05–14/07/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

WORKS ON PAPER

mit Judith Fegerl, Karin Ferrari, Kerstin von Gabain, Sara Glaxia, Sophie Gogl, Flora Hauser, Maria Lassnig, Ulrike Lienbacher, Katherina Olschbaur, Claudia Plank, Nino Sakandelidze, Marianne Vlaschits

Kuratiert von Stefan Bidner

Eröffnung: Dienstag, 4. Juli, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, 1020 Wien

BÜRO WELTAUSSTELLUNG Stiege 1 / Mezzanin

Öffnungszeiten: 

Mo–Fr 14.00–18.00
& nach Vereinbarung: office@artfoundation.at

Ulrike Lienbacher, o.T., 2015 (Courtesy Galerie Krinzinger and the artist)
Ulrike Lienbacher, o.T., 2015 (Courtesy Galerie Krinzinger and the artist)

 

WORKS ON PAPER
Eröffnung: Dienstag, 4. Juli, 19 Uhr
​Ausstellungsdauer: 5. bis 14. Juli 2017

 

Artists:
Judith Fegerl, Karin Ferrari, Kerstin von Gabain, Sara Glaxia, Sophie Gogl, Flora Hauser, Ulrike Lienbacher, Katherina Olschbaur, Claudia Plank, Maria Lassnig, Nino Sakandelidze, Marianne Vlaschits  

Kuratiert von Stefan Bidner

 

Die Gruppenausstellung WORKS ON PAPER setzt aktuelle wie historische Positionen des erweiterten Begriffs der Zeichnung in den Fokus. Aktuelle Themen und Sichtweisen auf die Gesellschaft sowie Zukunftsvisionen einst und jetzt werden in dieser generationsübergreifenden Ausstellung zur Disposition gestellt.

 

06/07/2017
KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ

Finissage TRUNITY

Konzert: Philipp Quehenberger

Donnerstag, 6. Juli, 18–22 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, A-1020 Wien

KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ Hof 2

Öffnungszeiten: 

Mi–Fr 16.00–18.00
& nach Vereinbarung 004368181939710

Philipp Quehenberger, Soundperformance 19.4.2017, 21er Haus, Wien
Philipp Quehenberger, Soundperformance 19.4.2017, 21er Haus, Wien

 

TRUNITY
mit Herwig Weiser, Dima Dadiani, Franz Graf, Vakho Bugadze, Christian Eisenberger,
Gio Sumbadze, Philipp Quehenberger, Wato Tsereteli.
Kuratiert von: Begi Guggenheim

 

FINISSAGE
Donnerstag 6.7.2017, 18–22 Uhr

Konzert: PHILIPP QUEHENBERGER, 20 Uhr

 

Kunst­raum am Schau­platz
1020 Wien
Pra­ter­stras­se 42/​Hof 2

 

22/06–08/07/2017
GALERIE KUNSTBUERO

Andreas Fogarasi

"Copy"

Eröffnung, Mittwoch 21. Juni 2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Schadekgasse 6–8, 1060 Wien

GALERIE KUNSTBUERO

Öffnungszeiten: 

Mi–Do 15.00–18:00 Uhr und nach Vereinbarung +43 699 15231349


 

Andreas Fogarasi
COPY
22.6.–8.7.2017

In der Ausstellungsreihe "moi non-moi"
Edition: Fragmente 

 

In seinem skulpturalen und fotografischen Werk untersucht Andreas Fogarasi wie uns Dinge präsentiert werden, wie Architektur zum Bild wird und wie Bilder als Spektakel funktionieren. Seine Ausstellung im Kunstbüro evoziert und and reinterpretiert einige dieser Gesten des Zeigens.

Direkt gegenüber dem Eingang ist ein Halter mit großer Geste schwebend im Raum verspannt, der eine kleine, günstig gedruckte Broschüre zur Mitnahme bereithält. Die Publikation (FREE BOOK YEAR, 2016) enthält 24 Fotos, entstanden an verschiedenen exotischen wie alltäglichen Orten. Gebäude bekannter Architekten wie Gustave Eiffel, Vladimir Schuchow, Peter Eisenman oder Norman Foster sind ebenso abgebildet, wie anonyme, temporäre Konstruktionen, immer mit einem Fokus auf ihre urbane Umgebung, und darauf wie ästhetische Visionen in der Realität ankommen. Die Aufnahmen changieren zwischen einfachen Schnappschüssen und der hoch kodifizierten Kunst der Architekturfotografie und bilden eine Ausstellung zum mitnehmen.

Das verspiegelte Cover der Publikation reflektiert die Flammen von THE ROOF IS ON FIRE (DETAIL) (2016/17). Ein Alu-Fachwerkträger, wie er als modulares System für kurzfristige Veranstaltungsarchitektur zur Verwendung kommt, ist modifiziert um das einfachste und archaischste Spektakel zu produzieren – offenes Feuer (bzw. dessen domestizierte Version, eine regelmässige Reihe Gasflammen). Wenn das Feuer nicht brennt, liegt der Träger als dysfunktionales Versprechen von Erregung still am Boden, an einem Schlauch mit einer türkisfarbenen Propangasflasche verbunden.

Im Nebenraum liest man auf einem übergrossen schwarzen Siebdruck die Worte THERE WAS AT THE SAME TIME (2007), ein Standbild aus Fogarasis Videoserie “Kultur und Freizeit”, gedruckt in der Originalgröße der Projektion (205 x 275 cm). Im Video, das sich mit der Geschichte und dem gegenwärtigen Potential von Budapester Kulturhäusern beschäftigt, stehen diese Worte für all die inoffiziellen und klandestinen Aktivitäten, die an diesen Orten bisweilen parallel zur staatlich kontrollierten “Kultur für die Massen” stattfanden.

 

Andreas Fogarasi (*1977, Wien) beschäftigt sich in seinen Installationen, Skulpturen, Videos und Fotografien mit dem Akt des Zeigens und der Repräsentation. Er analysiert, wie Orte, Städte, politische Ideen oder historische Ereignisse zu Bildern werden und welche Rolle die Kultur – Kunst, Architektur und Design – in diesem Prozess spielt. Grundlage seiner Arbeiten bildet die kritische Auseinandersetzung mit den Mechanismen politischer Aneignung von visueller Kultur heute: dem Prozess der Kulturalisierung der Ökonomie – sei es durch „kreative“ Arbeits- und Entlohnungsmodalitäten, durch Kultur als Motor von Stadtentwicklung und als Standortfaktor im Wettbewerb um Touristen, Investoren und Aufmerksamkeit.

Formal aus Minimal Art und Konzeptkunst gespeist, sind Fogarasis Werke dokumentarisch und autonom skulptural zugleich. Das dokumentarische Element ist bewusst brüchig und ruht auf einer präzisen Balance zwischen Information und Offenheit. Der skulpturale Aspekt ist stark von Architektur geprägt und zitiert immer wieder ikonische „Landmark-Architektur“, kommerzielle Inszenierungen oder temporäre Formen von Architektur wie Messestände, Bühnenbauten und Pavillons.


Andreas Fogarasi wurde 2007 für seinen Beitrag im ungarischen Pavillon auf der 52. Biennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet
und erhielt 2016 den Monsignore Otto Mauer Preis. 
Seine Werke wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen präsentiert, Einzelausstellungen u.a.: Galéria Mesta Bratislava, Bratislava (2017); Georg Kargl Fine Arts, Wien (2017); Proyectos Monclova, Mexico City (2016); MAK Center for Art and Architecture (mit Oscar Tuazon), Los Angeles (2014); Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig (2014); Museum Haus Konstruktiv, Zürich (2014); Prefix Institute for Contemporary Art, Toronto (2012); Museo Reina Sofia, Madrid (2011); CAAC – Centro Andalúz de Arte Contemporáneo, Sevilla (2011); Ludwig Forum, Aachen (2010); MAK, Wien (2008); Ernst Múzeum, Budapest (2008); Grazer Kunstverein, Graz (2008, 2005).

09/06–07/07/2017
KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ

Trunity

kuratiert von: Begi Guggenheim

mit Herwig Weiser, Dima Dadiani, Franz Graf, Vakho Bugadze, Christian Eisenberger, Gio Sumbadze, Philipp Quehenberger, Wato Tsereteli

Eröffnung: Donnerstag 8.6.2017, 19:00 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, A-1020 Wien

KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ Hof 2

Öffnungszeiten: 

Mi–Fr 16.00–18.00
& nach Vereinbarung 004368181939710

Cover: Trunity Collective
Cover: Trunity Collective


TRUNITY 
Die österreichisch-georgische kollaborative Ausstellung Trunity zielt darauf ab, die Kunstwelt als solche und deren Dimension und Authentizität zu erforschen. Auf den Spuren von Trends (Multimedia, Klangkunst, relationale Kunst etc.) werden weltweit große Kunstproduktionen geschaffen. Diese modischen Tendenzen stimulieren die Inflation von Werken mit wahren Hintergründen und Referenzen und führen oft zu gefälschten und oberflächlichen Positionen. Trunity wird strategisch die Spontanietät und den Austausch zwischen Künstlern aus verschiedenen Gesellschaften (europäisch / transformativ) erforschen und zum Ausdruck bringen - die Beziehung der falschen/wahren Perspektiven in der aktuellen künstlerischen Praxis. Malerei, Skulptur, Sound Performance und neue Medien / Video werden die dominierenden Medien dieses Projekts sein.

 

Eröffnung: Donnerstag 8.6.2017, 19:00–22:00 Uhr
Kunstraum am Schauplatz
1020 Wien, Praterstrasse 42/Hof 2
 

Afterparty 
22:00 Uhr "Little Friday" hosted by Parallel Vienna
Wiener Festwochen / Performeum, 1100 Laxenburgerstrasse 2a, Halle 8

mit Dima Dadiani (Tiflis) - live set
DJ's Björnski Beat, Flower Crime, Rade Hass, DJ Billa

 

08/06/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

FINISSAGE

Ausstellung "moi non-moi" or "carrying owls to athens"

KÜNSTLERBUCH-PRÄSENTATION: Constantin Luser und Begi Guggenheim

KONZERT: Gregor Eichinger, Michael Fischer und Constantin Luser

Donnerstag, 8.6.2017, 19:00–22.00 Uhr

 

FINISSAGE
der Ausstellung "moi non-moi" or "carrying owls to athens" und

KÜNSTLERBUCH-PRÄSENTATIONEN
Constantin Luser 
und
Begi Guggenheim

KONZERT 20:30 Uhr: Gregor Eichinger, Michael Fischer und Constantin Luser

08–11/06/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

Büro Weltaustellung @ Art Safari Bucharest

Opening Thursday 8 June 2017

Ausstellungsort: 

Calea Victoriei 45, District 1, Bucharest

Art Safari - Pavilionul de Artā Bucuresti
KRETZULESCU GALLERIES

https://artsafari.ro/en/

Öffnungszeiten: 

Thu–Sun 12.00–21.00
 


Büro Weltausstellung cordially invites you to the drawing exhibition "VENUS VALUES" at the Romanian art fair ART SAFARI with works of Sara Glaxia, Ulrike Lienbacher, Katherina Olschbaur, Nino Sakandelidze and Kerstin von Gabain.

If you are in Bucharest this week, visit us at booth C3. 

Art Safari - Pavilionul de Artā Bucuresti
KRETZULESCU GALLERIES
Calea Victoriei 45, District 1, Bucharest
https://artsafari.ro/en/


With the support of formul cultural austriac buh / Österreichisches Kulturforum Bukarest

24/05/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

VIDEO PRÄSENTATION und ARTIST TALK

im Rahmen der Ausstellung "moi non-moi" or "carrying owls to athens"

Mittwoch, 24. Mai 2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, 1020 Wien

BÜRO WELTAUSSTELLUNG Stiege 1 / Mezzanin

Öffnungszeiten: 

Mo–Fr 14.00–18.00
& nach Vereinbarung: office@artfoundation.at

Philipp Timischl, Problems, 2016 (Video still)
Philipp Timischl, Problems, 2016 (Video still)

 

 

Präsentation der Videoarbeiten und Artist Talk der Athener Ausstellung “mon-non moi” or “carrying owls to athens”

mit

Christoph Meier, untitled (Filmsetperformancebühnefilm), 2009
Natasha Papadopoulou,  FEEDOM, 2017
Björn Segschneider, Los Angeles River, 2015
Philipp Timischl, Problems, 2016


Parallel zum Screening wird die Arbeit "EUROPA" (2016) von Andreas Fogarasi gezeigt.

Künstler teilweise anwesend, für Getränke und Eis wird gesorgt.
 

16/05/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

Rade Petrasevic

"Penis Publishing N°4"

Fanzine Präsentation

Dienstag, 16. Mai 2017, 19:00 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, 1020 Wien

BÜRO WELTAUSSTELLUNG Stiege 1 / Mezzanin

Öffnungszeiten: 

Mo–Fr 14.00–18.00
& nach Vereinbarung: office@artfoundation.at

 


 

Im Rahmen der Ausstellung "moi non-moi" or "carrying owls to athens"
laden wir zur Rade Petrasevic Präsentation von "Penis Publishing N°4" ein.

Edition von 60 Stück / signiert und nummeriert, Preis je € 10.- 

 

 

07/05–08/06/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

"moi non-moi" or "carrying owls to athens"

Eröffnung, Samstag 6. Mai 2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, 1020 Wien

BÜRO WELTAUSSTELLUNG Stiege 1 / Mezzanin

Öffnungszeiten: 

Mo–Fr 14.00–18.00
& nach Vereinbarung: office@artfoundation.at

 

Plakat: Panos Papadopoulos
Plakat: Panos Papadopoulos

 

 

"moi non-moi" or "carrying owls to athens"

Eröffnung: Samstag, 6. Mai 2017, 19:00 Uhr

Programm Eröffnungsabend: 
Performance Johann Neumeister, Rhythmus#23
Paul Nouvet (live)
DJ Stefanie Binder
DJ Loco Ono
DJ Ratze Fatze

 

mit
Iri­ni Atha­nassa­kis, Stefanie Binder, Cä­ci­lia Brown, Tho­mas Feu­er­stein, An­dre­as Fo­ga­ra­si, Mar­cus Gei­ger, So­phie Gogl, Franz Graf, Mar­tin Gran­dits, Begi Gug­gen­heim, Ilse Hai­der, Ste­li­os Ka­ra­ma­no­lis, Vic­tor Liza­na, Ana­st­a­si­os Lo­go­the­tis, Mi­cha­el Lu­kas, Mar­ko Lu­lic, Con­stan­tin Lu­ser, Al­bert Mayr, Chris­toph Mei­er, Jo­hann Neu­meis­ter, Ka­the­ri­na Olsch­baur, Pa­nos Pa­pa­do­pou­los, Na­ta­sha Pa­pa­do­pou­lou, Pa­ras­tu, Rade Pe­t­ra­se­vic, Hans Werner Poschauko, Claudia Plank, Chris­ti­an Rosa, Corinne L. Rusch, Alex Rut­h­ner, Nino Sakandelidze, Hans Scha­bus, Toni Schma­le, Johannes Schweiger, Björn Seg­schnei­der, Nino Stelzl, So­fia Stevi, Ste­fa­nia Strou­za, Phil­ipp Ti­mischl, Jan­nis Va­re­las, Kers­tin von Ga­bain, As­trid Wag­ner, Franz West, Er­win Wurm


kuratiert von Amer Ab­bas and Ste­fan Bid­ner
Ausstellungsdauer: 6. Mai bis 2. Juni 2017
 

Die Ausstellung war vom 5. bis 26. April 2017 in Athen zu sehen. Nun sind die Arbeiten wieder zurück in Wien, bereichert mit Arbeiten von Athener Kunstschaffenden ist die Ausstellung in einer Neuinstallation im Büro Weltausstellung zu sehen.

Performances und Film-Screenings begleiten diese Ausstellung.


“moi non-moi”

„I hope that my painting has the impact of giving someone, as it did me, the feeling of his own totality, of his own separateness, of his own individuality. “ (Barnett Newman)

„The simplicity of the subject lies beyond the struggle that tears it apart and that, within man, set the ‚I‘ [moi] against the 'non-I' [non-moi]. These struggles do not break up the unity of the ‚I', which – when purified of all that is not authentically human in it – is given to peace with itself, completes itself, closes on and rests upon itself.“ (Emmanuel Levinas, On Escape)

What can be taught in art? Emotions, languages, religions. But they are subject to experiences and traditions. Is there any autonomy in art at all? Surveillance, terror and economic dependence determines our lives - often unconsciously. In order to free ourselves from these influences, to overcome them and to recognize them, we need ‘the other’ according to the philosopher Emmanuel Levinas. Only through him can we mediate our authentic self at all. It is only through him that one can expose his experiences and limits. “moi non-moi” is a series of exhibitions that will take place over the year 2017. The series has already started in Vienna exhibiting the artist Christoph Meier, at the beginning of the year and recently with Walter Vopava. The inspirations of Levinas’ thoughts are also connected with the Project that takes place in Athens during April. In the Athens exhibition "moi non-moi” Amer Abbas and Stefan Bidner have invited more than 40 artists from Vienna and Greece. The selected artists deal with the complex relationship between the I and the other in their works. Abbas and Bidner show artists, which are breaking down the walls of traditional institutions and academic discourses. Artists, who have seen the battle, that making art is creating the self and walking to the other. Their vision is to feel art and live art, away from boring institutions; searching for a moment of an extraordinary event, of an unusual spirit in classical artistic media like sculptures, paintings, films etc. They do not create without taking into account their own pleasure. They act totally independently from current styles and moods, contributing in very free ways to reality, new living existentialism in showing its absurdity and alienation. They are marking the wound left-behind by the act of the domination happening in our lives. Their works are confronting the spectators with breaking lines of their own continuities. The artworks are a new discourse: how we put our self and the others in relation, where it happens, from where it comes... artistically spoken on how we create truth. The drawings, sculptures, installations, videos and performances are all different, but they all give the spectators a specific roll to redefine themselves. It is the state (role?) of art to show the distance to the self and the other. 
The selected artists also have in common a procreative exchange between Vienna and Athens. Artists from Vienna were in touch with artists from Athens and vice versa. In the Athens show and hopefully also in the Vienna Edition we try to expand this highly productive exchange. ‪„‬moi non-moi‪“‬ in Athens is an occurrence and should support the artists‪,‬ after they have breathed the air of their actuality in both cities, to replace thoughts, orientations, beliefs and break through the usual and standard. Before this interplay, Greek artists were mostly present in Berlin, Paris or London. Now Vienna develops a strong exchange with the Greek art scene. ‬‬‬‬‬‬

(Amer Abbas for “moi non-moi” Athens Edition, 2017) ‬‬‬‬‬‬


aísthēsis manifestus

Paper doesn't blush!

The shameless loansharks, the politically incapable, the bullheaded fundamentalists, those manoeuvring geopolitically, the smooth-operating tricksters are all abusing paper’s patience and they seize the impotent material with their fraudulent intentions. 

The free radicals and the radically unfree take position and what lies in between crushes in a mist of lies. Dead meat is hanging like alive from Cerberus’ claws. Blood is becoming the ink with which history is written. Like long time ago, books are drowning in a sea of fire. What is noteworthy circulates wandering in spirit in the unwritten books of only a few. Catharsis is waiting in line of the unconscious consciousness. 

The patient paper turns yellow and the last hope of recorded truth lies on art, to strip the dark matter from its power. Let the spirit of Goya be with us!

And now - more than ever - let us carry owls to ATH€NS!
Je t´aime ... moi non plus

(stefan bidner, WAF, vienna/athens, 2017)


With the support of: Austrian Federal Chancellery and City of Vienna

 

 

 

28–29/04/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

Mario Grubisic

The FACE

Book release and installation

Opening: Thursday 27 April 2017, 19 h

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, 1020 Wien

BÜRO WELTAUSSTELLUNG Stiege 1 / Mezzanin

Öffnungszeiten: 

Mo–Fr 14.00–18.00
& nach Vereinbarung: office@artfoundation.at

 


 

 

The FACE
by : mario grubisic


2013 - 2017. Vienna
35 photos _ 40 portraits

Book release and installation

Duration: 27. - 29.04.2017, from 14-18h
Opening: Thursday 27.04.2017, 19h

29/04–25/05/2017
KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ

OLIVER MARCETA / RONALD ZECHNER

IM SUD I

Eröffnung: Freitag 28. April 2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, A-1020 Wien

KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ Hof 2

Öffnungszeiten: 

Mi–Fr 16.00–18.00
& nach Vereinbarung 004368181939710


 

IM SUD I


OLIVER MARCETA
RONALD ZECHNER

Vernissage 28.04.2017 19h
Ausstellungsdauer 29.04-25.05.2017

05–26/04/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG
GALERIE KUNSTBUERO

WAF in ATHENS

"moi non-moi" or "carrying owls to athens"

Opening, Wednesday 5 April 2017, 19:00H

Ausstellungsort: 

WIENER ART FOUNDATION Athens, 77B Kallirrois Avenue, 11745 Athens, Greece

Öffnungszeiten: 

Open daily from 16.00–20:00H
or on appointment: Marievi Mastoraki (+30 695 1688111)

 

FINISSAGE: Wednesday 26 April 2017, 16:00–22:00h

 

Poster by Panos Papadopoulos
Poster by Panos Papadopoulos

 


WIENER ART FOUNDATION in ATHENS

"moi non-moi" or "carrying owls to athens"
curated by Amer Abbas and Stefan Bidner
DURATION: 6 April to 26 April 2017

 

OPENING:

Wednesday, 5 April 2017, 19:00h

with

Performance "Striptease" by Anastasios Logothetis
Concert "rhythmus #2" of Johann Neumeister
Re-enactment of Franz West, Rosa Farbstudie, 2008
DJane stefanie binder (analog)
DJ KvG (digital)

AFTERPARTY:
Cantina Social
Leokoriou 6-8, Psirri
Athens

with

Bjœrnout Syndrome

 

CONCERT:

Sunday, 9 April 2017, 20:00h

with

Albert Mayr and Panos Papadopoulos



FINISSAGE: Wednesday, 26 April 2017 until 22:00h
 

 

Athens Edition 
“moi non-moi”


„I hope that my painting has the impact of giving someone, as it did me, the feeling of his own totality, of his own separateness, of his own individuality. “ (Barnett Newman)

„The simplicity of the subject lies beyond the struggle that tears it apart and that, within man, set the ‚I‘ [moi] against the 'non-I' [non-moi]. These struggles do not break up the unity of the ‚I', which – when purified of all that is not authentically human in it – is given to peace with itself, completes itself, closes on and rests upon itself.“ (Emmanuel Levinas, On Escape)

What can be taught in art? Emotions, languages, religions. But they are subject to experiences and traditions. Is there any autonomy in art at all? Surveillance, terror and economic dependence determines our lives - often unconsciously. In order to free ourselves from these influences, to overcome them and to recognize them, we need ‘the other’ according to the philosopher Emmanuel Levinas. Only through him can we mediate our authentic self at all. It is only through him that one can expose his experiences and limits. “moi non-moi” is a series of exhibitions that will take place over the year 2017. The series has already started in Vienna exhibiting the artist Christoph Meier, at the beginning of the year and recently with Walter Vopava. The inspirations of Levinas’ thoughts are also connected with the Project that takes place in Athens during April. In the Athens exhibition "moi non-moi” Amer Abbas and Stefan Bidner have invited more than 40 artists from Vienna and Greece. The selected artists deal with the complex relationship between the I and the other in their works. Abbas and Bidner show artists, which are breaking down the walls of traditional institutions and academic discourses. Artists, who have seen the battle, that making art is creating the self and walking to the other. Their vision is to feel art and live art, away from boring institutions; searching for a moment of an extraordinary event, of an unusual spirit in classical artistic media like sculptures, paintings, films etc. They do not create without taking into account their own pleasure. They act totally independently from current styles and moods, contributing in very free ways to reality, new living existentialism in showing its absurdity and alienation. They are marking the wound left-behind by the act of the domination happening in our lives. Their works are confronting the spectators with breaking lines of their own continuities. The artworks are a new discourse: how we put our self and the others in relation, where it happens, from where it comes... artistically spoken on how we create truth. The drawings, sculptures, installations, videos and performances are all different, but they all give the spectators a specific roll to redefine themselves. It is the state (role?) of art to show the distance to the self and the other. 
The selected artists also have in common a procreative exchange between Vienna and Athens. Artists from Vienna were in touch with artists from Athens and vice versa. In the Athens show and hopefully also in the Vienna Edition we try to expand this highly productive exchange. ‪„moi non-moi‪“ in Athens is an occurrence and should support the artists‪, after they have breathed the air of their actuality in both cities, to replace thoughts, orientations, beliefs and break through the usual and standard. Before this interplay, Greek artists were mostly present in Berlin, Paris or London. Now Vienna develops a strong exchange with the Greek art scene.

(Amer Abbas for “moi non-moi” Athens Edition, 2017)


aísthēsis manifestus

Paper doesn't blush!

The shameless loansharks, the politically incapable, the bullheaded fundamentalists, those manoeuvring geopolitically, the smooth-operating tricksters are all abusing paper’s patience and they seize the impotent material with their fraudulent intentions. 

The free radicals and the radically unfree take position and what lies in between crushes in a mist of lies. Dead meat is hanging like alive from Cerberus’ claws. Blood is becoming the ink with which history is written. Like long time ago, books are drowning in a sea of fire. What is noteworthy circulates wandering in spirit in the unwritten books of only a few. Catharsis is waiting in line of the unconscious consciousness. 

The patient paper turns yellow and the last hope of recorded truth lies on art, to strip the dark matter from its power. Let the spirit of Goya be with us!

And now - more than ever - let us carry owls to ATH€NS!
Je t´aime ... moi non plus

(stefan bidner, WAF, vienna/athens, 2017)

 

ARTIST LIST: 

Irini Athanassakis, Stefanie Binder, Cäcilia Brown, Thomas Feuerstein, Andreas Fogarasi, Marcus Geiger, Sophie Gogl, Franz Graf, Martin Grandits, Begi Guggenheim, Ilse Haider, Stelios Karamonolis, Victor Lizana, Anastasios Logothetis, Michael Lukas, Marko Lulic, Constantin Luser, Albert Mayr, Christoph Meier, Johann Neumeister, Katherina Olschbaur, Panos Papadopoulos, Natasha Papadopoulou, Parastu, Rade Petrasevic, Hans Werner Poschauko, Christian Rosa, Corinne L. Rusch, Alex Ruthner, Nino Sakandelidze, Hans Schabus, Toni Schmale, Johannes Schweiger, Björn Segschneider, Nino Stelzl, Sofia Stevi, Stefania Strouza, Philipp Timischl, Jannis Varelas, Kerstin von Gabain, Astrid Wagner, Franz West, Erwin Wurm 

 

With the support of: Austrian Federal Chancellery and City of Vienna


WIENER ART FOUNDATION Athens
77B Kallirrois Avenue
11745 Athens
Greece

 

10/03–15/04/2017
GALERIE KUNSTBUERO

Walter Vopava

Eröffnung, Freitag 10. März 2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Schadekgasse 6–8, 1060 Wien

GALERIE KUNSTBUERO

Öffnungszeiten: 

Mi–Do 15.00–18:00 Uhr und nach Vereinbarung +43 699 15231349

Walter Vopava, o.T., 2017, Öl auf Leinwand, 150 x 200 cm
Walter Vopava, o.T., 2017, Öl auf Leinwand, 150 x 200 cm

 

Wiener Art Foundation features

 

Walter Vopava

 

Galerie kunstbuero und Alexandra Grubeck Art Consulting laden im Rahmen der Ausstellungsreihe "moi non-moi" 2017 herzlich zur Eröffnung der Ausstellung, am Freitag, den 10. März 2017, um 19:00 Uhr ein. 

 

„No lines or imaginings, no shapes or composings or representings, no visions or sensations or impulses, no symbols or signs or impastos, no decoratings or colorings or picturings, no pleasures or pains, no accidents or ready-mades, no things, no ideas, no realtions, no attributes, no qualities – nothing that is of the essence.“ (Ad Reinhard, Art as Art)

 

Die Malerei und die Skulptur

 

Die Malerei im Werk von Walter Vopava hat sich niemals dazu hinreißen lassen als Produkt einer Idee einer "gesellschaftlichen Kultur" zu existieren. Sie stellt sich kompromisslos und fern aller Verständnisse gegen die Kultur der Medien sowie die Unterwerfung eines sich dienenden Konstrukts, welche die Diskurse der Kunstvermittlung bis heute bestimmen. Vopavas Malerei verweist einzig und allein auf ihre eigene Konstitution, indem sie mit einer reduzierten aber ausdrucksstarken Ökonomie, ohne mit der Existenz der Fläche zu kokettieren, der Farbe und des Erzählens umgeht. Das Bild in dem sich seine Malerei Raum schafft ist erkennbar als Folgeerscheinung der bereits von ihm getroffenen malerischen Bekenntnisse. Diese Radikalität hat einen Konsens: „Vopava ringt in seiner Arbeit mit dem Thema „Wirklichkeit/Wahrheit“. Er sucht nach einer malerischen Repräsentanz der Wahrheit. Er lässt hier - stärker als viele andere Maler - auch die Überlegung in seine Arbeit einfließen. Es handelt sich nicht um Intuition, gestisches Talent, o.ä., sondern die Überlegung, den Verführungen von Ästhetik, Effekt und persönlicher Befindlichkeit im Malprozess etwas entgegen zu halten. Er misstraut sich ein Stück weit selbst im Malprozess.“ (Andreas Wiesmüller). Seine malerische Handlung ist reduziert: Schwarz und Weiß sind die "Blöcke" seiner Malerei und eine thematisierte Farbe dazwischen. In der aktuellen Ausstellung ist dies "Magenta". Gerade in der Gegenwart sieht sich die Malerei umso mehr damit konfrontiert, die ausschreitende, unbedarfte Vergegenständlichung der Welt zugunsten eines "nichtmalerischen Denkens" zu desavouieren. 

Aus dem Inneren dieser Malerei, die zwei Dimensionen im Raumes trägt, entwickelt Vopava dreidimensionale Skulpturen. Pappe aus Handelskartonagen, die bereits bearbeitet sind, werden in Stücken flächenweise aufgeklebt und nach innen geschnitten. Dieser  dreidimensionale Malakt tritt in Bronze gegossen und schwarz patiniert oder als rohe, verkohlte Pappmodelle hervor. Die Skulpturen von Vopava betonen noch energischer die Kompromisslosigkeit seiner Anschauungsmalerei. 


(Amer Abbas & Lisa Marie Meier 2017)

 

 

Galerie kunstbuero
Schadekgasse 6
1020 Wien

02–16/03/2017
Wiener Art Foundation features

Eiko Gröschl

"Rolling dice on a corner"

Eröffnung: Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:00 Uhr

Ausstellungsort: 

1020 Wien, Zirkusgasse 38

fAN Kunstverein

Öffnungszeiten: 

nach Vereinbarung

 


Eiko Gröschl

"Rolling dice on a corner"
curated by Lisa Meier & Ute Burkhardt


Eröffnung 02.3.2017, 19.00 Uhr

 

Malerei der Suspense

Eiko Gröschls Werke berühren und erzeugen gleichzeitig eine innere Anspannung. Diese wird sich bei längerer Betrachtung nicht auflösen. Seine Bilder wirken melancholisch, still und geheimnisvoll (nach). Gröschls Werk lässt sich mit dem Begriff „Suspense“ fassen. Es ist die Erwartung auf das Auftreten eines dennoch unerwarteten Geschehnisses. Gröschl stößt allerdings einen Keil zwischen dem erzählerischen und unsichtbaren Konzept und befreit dadurch das dargestellte Bild von seiner Abbildung. Seine Motive sind schematisch reduziert und stellen gewöhnliche Alltagshandlungen und Szenerien dar. Dabei wiederholen sich die Sujets: eine Frau sitzend auf einer Bank, ein Mann mit Hund, eine Uhr, die fast sechs schlägt, ein auf dem See schwimmendes Ruderboot. Es sind Beobachtungen, die durch kleine Verschiebungen ins Absurde driften. Die dargestellten Menschen und Tiere wirken wie isolierte, selbstvergessene, verträumte Wesen, die Schauplätze wirklichkeitsfern. Die Konsequenz dieser Malerei entscheidet auch über die formalen und ästhetischen Ansätze, die auf viele Stilelemente der Avantgarden Expressionisten verweisen. Seine Sujets sind nicht Träger seiner malerischer Intention. Seine Vorstellungen sind von einer Stimmung gesteuert, deren Ausdruck sich in der Farbe findet. Mal dominieren dunkle und kräftige Farbtöne seine Bilder, die dick und flächig aufgetragen sind. Oder es sind helle Farben, die sich über die Leinwand streuen und Teile von ihr unbedeckt lassen, wodurch ein Schleiereffekt erzeugt wird, der sich sanft über die Szenen legt. Ohne Licht und Schatten wird das Surreale seiner Bilder betont. Diese naive Malweise, sowie die simple Raumaufteilung erzeugen Sympathie und Leichtigkeit. (Lisa-Marie Meier und Amer Abbas, 2017)

http://www.eikogroeschl.net/
http://www.fineartnetwork.net

 

20/01–27/02/2017
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

Constantin Luser

"Symetron"

Finissage: Montag 27.02.2017, 19:00 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstraße 42, 1020 Wien

BÜRO WELTAUSSTELLUNG Stiege 1 / Mezzanin

Öffnungszeiten: 

Mo–Fr 14.00–18.00
& nach Vereinbarung: office@artfoundation.at

 

Ausstellungsplakat Constantin Luser
Ausstellungsplakat Constantin Luser

Wir laden herzlich zur Finissage der Ausstellung ein:

CONSTANTIN LUSER
"SYMETRON"

Constantin Luser zeigt seine neuesten Arbeiten im Rahmen der Serie "zeichnung/drawing" #7 im Büro Weltausstellung.  

In seiner Ausstellung "SYMETRON" präsentiert Constantin Luser neue vielschichtige Zeichnungen auf Spiegel und Glas gemeinsam mit beweglichen Raumzeichnungen aus Draht. Die filigran gezeichneten Linien kommunizieren, spiegeln und vervielfältigen sich und schaffen so dichte Bild- und Formengeflechte, die atmosphärisch im Raum schweben.

16–28/02/2017
Wiener Art Foundation features

ANNA PAUL

"CARTA"

Eröffnung: Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:00 Uhr

Ausstellungsort: 

1020 Wien, Zirkusgasse 38

fAN Kunstverein

Öffnungszeiten: 

nach Vereinbarung

 


 

Anna Paul

"Carta"

curated by Antje Prisker & Ute Burkhardt-Bodenwinkler

 

Eröffnung 16.2.2017, 19.00 Uhr

Dauer 16.2.2017 – 28.2.2017

 

Schon der Gedanke, dass ein Zufall am Anfang vieler Sammlungen steht, gibt einem ein gutes Gefühl. Wo Kenntnisse über Sammelgebiete und Gegenstände steigen, spricht man von einer Sammlung, denn Sammeln im Gegensatz zum Anhäufen bedeutet auswählen. Populäre Sammelgebiete sind unter anderem historische Aktien und Wertpapiere, Ansichtskarten, Anstecknadeln, Antiquitäten, Aufkleber, Autogrammkarten und viele mehr. Ich sammle Papier, sammle das Wissen und die Geschichte, die es erzählt.

Die Idee zu „Carta“ steht am Anfang dieser Sammlung, die Idee aus den gesammelten Papieren ein blindes Buch mit verlaufenden Grammaturen zu machen. Speziell dafür suche ich seit langem rein weiße ungestrichene Papierbögen verschiedener Grammatur. Das Objekt ist nicht viel mehr als ein Block Papier, ein Musterbuch von Sorten die zu ihrem Ende gekommen sind. Die sich nun als Zeugen der Betriebe, die sie produzierten, zusammen finden.

Anna Paul, Februar 2017

 

 

fAN Kunstverein
Zir­kus­gas­se 38 
1020 Wien

www.fineartnetwork.net
www.annapaul.at

 

 

31/01–12/02/2017
GALERIE KUNSTBUERO

CHRISTOPH MEIER

MMMMMM

Eröffnung: 31. Januar 2017, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

Schadekgasse 6–8, 1060 Wien

GALERIE KUNSTBUERO

Öffnungszeiten: 

Mi–Do 15.00–18:00 Uhr und nach Vereinbarung +43 699 15231349

 



Ausstellungsreihe #01
"moi non-moi"


„I hope that my painting has the impact of giving someone, as it did me, the feeling of his own totality, of his own separateness, of his own individuality.“ (Barnett Newman)
„The simplicity of the subject lies beyond the struggle that tear it apart and that, within man, set the „I“ [moi] against the 'non-I' [non-moi]. These struggles do not break up the unity of the ‚I', which – when purified of all that is not authentically human in it – is given to peace with itself, completes itself, closes an ans rests upon itself.“ (Emmanuel Levinas)


Nach Levinas ist das Kunstwerk ein Event, welches im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Es erschöpft sich nicht nur im Auskundschaften der Korrelation von Subjekt und Objekt. Im Gegenteil, es entzieht es sich dieser Vorstellung total. Das Kunstwerk exponiert sich vollkommen, um das spezielle Ereignis des Selbst und des Anderen einmal mehr aus dem Vorhandenen bzw. Überkommenen zu entreissen. In dieser Hinsicht versteht sich das Kunstwerk als ein Event zwischen dem "Ich" moi und dem „Anderen" non-moi.Dieses Verhältnis spielt sich, im selben Maße, auch unter den Kunstwerken ab. Eine Endlosschleife mit vielen Bahnen und Bedeutungen. Das „Ich" moi ist vielleicht endlich und  der „Andere" non-moi mag es auch sein, dennoch scheint es, dass wir in diesem Event zu recht keine andere Wahl haben. Die formale Kontingente, die das Innere und Äußere des Kunstwerkes überhaupt ausmachen, sind nicht festgelegt aber als Erscheinung verbindlich.  


Die Ausstellungsreihe „moi non-moi“, welche im kunstbuero als Projekt der Wiener Art Foundation geplant ist, stellt sich der Aufgabe, dieses Event als Ausstellungsformat zu verfolgen. 
 

31/01–24/02/2017
KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ

SCHMELZ BERG WERK

MORITZ M. POLANSKY

Eröffnung: Dienstag 31. Januar 2017, 17 Uhr

Ausstellungsort: 

Praterstrasse 42 / Hof 2 rechts

Öffnungszeiten: 

Während der performances

und nach Vereinbarung +43 681 81939710

 


 

schmelz berg werk

moritz m. polansky

 

transforming sculptures & sound performance 

 

opening 31/01/2017   17 Uhr

 

17:17 - 31/01   Tobi Binär

18:18 - 10/02   Paul Chivers (RAMJAC/UK)

19:19 - 17/02   Nino Stelzl

20:20 - 24/02   Michael Strohmann

 

closing 24/02/2106   24 Uhr

 

 

10/01/2017
Wiener Art Foundation features

"SCHRILLE SIRENE"

Gegenwartsbild

Mahdieh Bayat

Dienstag, 10. Januar 2017

Ausstellungsort: 

Futuregarden, Schadekgasse 6, 1060 Wien

Öffnungszeiten: 

Mo–Do 18.00 – 02.00

Fr - Sa 18.00 - 04.00

So 19.00 - 02.00

Mahdieh Bayat, "Schrille Sirene", 2006
Mahdieh Bayat, "Schrille Sirene", 2006